Das RTL-Dschungelcamp ist die größte Therapiemaßnahme für Ex- und Fast-Promis im deutschen Fernsehen. Kommunikationswissenschaftler der Hochschule der Medien Stuttgart haben den Erfolg der Sendung analysiert.
Die Sendung ist ein Medienphänomen. 16 Tage haben etliche Fernsehzuschauer als Voyeure im Gebüsch eines Open-Air-Fernsehstudios verbracht, das uns RTL als australischen Dschungel verkaufte. Zum siebten Mal schon, und wieder erntete der Kölner Sender damit Einschaltquoten, wie es sie seit dem Ende des öffentlich-rechtlichen TV-Monopols eigentlich nur noch bei WM-Endspielen gibt. Jeder dritte Fernsehzuschauer (8,76 Millionen Zuschauer) hat sich am vergangenen Samstag-Abend das Dschungelcamp-Finale angeschaut. Kommunikationswissenschafts-Studenten haben versucht, den Erfolg der Sendung zu ergründen. Peter Hell berichtet.