Kein Verständnis trotz Hunger und Not

Ausländerfeinde gegen Flüchtlinge

Auf dem Pariser Platz waren mehr als 20 Flüchtlinge zehn Tage lang im Hungerstreik. Ausländerfeinde haben die Situation zur Stimmungsmache gegen die Asylbewerber genutzt.

Mehr als 20 Flüchtlinge im tagelangen Hungerstreik am Brandenburger Tor, 80 Flüchtlinge im Schutzraum der Hamburger St.-Pauli-Kirche: Das Schicksal dieser Menschen ist ungewiss. Wenn das Flüchtlingsdrama nicht vor Lampedusa, sondern vor der eigenen Haustür spielt, ist das Verständnis gering. Das erfahren sowohl die Schwarzafrikaner, die in der Hansestadt auf Asyl hoffen, wie auch das Häufchen Elend, das vorm Brandenburger Tor kampierte. Mit unbürokratischer Hilfe tut sich der deutsche Rechtsstaat schwer.

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