Zu reich für Arme

Flüchtlingsheim Harvestehude

In Hamburg-Harvestehude residiert der Geldadel. Jetzt plant der Hamburger Senat inmitten der Luxusvillen 220 Flüchtlinge unterzubringen. Das erregt den Anwohner-Widerstand: Die Gegend sei zu reich für Arme.

Für mehr als 200 Millionen Euro sollen in Hamburg zukünftig Flüchtlinge, die vor allem aus Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, in einem ehemaligen Bundeswehrgebäude wohnen. Das Problem: Das Gebäude steht im noblen Stadtteil Harvestehude. Und die Anwohner sind alles andere, als entzückt. Denn die vorherrschende Meinung ist: Die Gegend ist einfach zu reich, um den Armen zu gefallen. Der Sozialneid würde nur zu Straftaten provozieren. Torge Wittern-Kochs über großbürgerliche Bedenkenträger, die nur das Beste für die Flüchtlinge im Sinn haben.

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