Klare Worte in Hamburg: In der SPIEGEL-Gesprächsreihe hat sich der scheidende Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker für Wolfgang Schäuble als Nachfolger ausgesprochen.
Im Gespräch mit SPIEGEL-Chefredakteur Georg Mascolo und Britta Sandberg, der stellvertretenden Ressortleiterin Ausland, stellte sich Juncker zudem hinter die Pläne für ein europäisches Wachstumsprogramm. Diplomatisch gab sich der 57-Jährige bei der Frage, ob die EU in der Krise nicht zunehmend zur Transferunion werde. Eine gegenseitige Schuldenübernahme dürfe nicht Teil der europäischen Verträge werden.