Lebende Bomben im Namen Allahs

Schahids

Islamistische Selbstmordattentäter sind überzeugt, dass sie mit dem Töten im Dienste Allahs die Tiefe ihres Glaubens zu bezeugen. Sie werden Schahids genannt - Märtyrer des Dschihad. Wie denken diese Täter?

Die moderate Mehrheit der Muslime betrachtet den Dschihad vor allem als den inneren Kampf der Gläubigen für spirituelle Vervollkommnung. Extremistische Gruppen allerdings definieren den religiösen Märtyrertod als höchste auf Erden erreichbare Ehre - belohnt mit der Aussicht, auf direktem Weg einen privilegierten Platz im Paradies zu erhalten. Das Team von SPIEGEL TV hat 2003 und 2004 in religiösen Mädchenschulen in Pakistan gedreht, in Kindergärten und Klassenräumen der libanesischen Hisbollah, in den Dörfern bewaffneter al-Qaida-Unterstützer, bei der Vereidigung von Selbstmordattentätern der palästinensischen Hamas und beim schiitischen Märtyrerfest Aschura.

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