Sinti und Roma sollen zurück nach Rumänien

Der Abschiebungsvertrag

1992 schloss die Bundesregierung einen Vertrag mit Rumänien, der die Rückführung von nicht anerkannten Roma- und Sinti-Asylbewerbern regelte. SPIEGEL TV untersuchte damals die Hintergründe in Rumänien.

Nach der Wende flohen viele Roma und Sinti illegal aus Rumänien nach Deutschland. Als Asylbewerber waren sie allerdings bei der Bevölkerung unerwünscht. Die Bundesregierung reagierte mit einem umstrittenen Abkommen, dass die Abschiebung von Sinti und Roma erleichtern sollte. Die rumänische Regierung bekam dafür 30 Millionen Mark aus Bonn zugesprochen. Den Vertrag wurde damals von in Deutschland ansässigen Roma- und Sinti-Organisationen als "Menschenhandel" heftig attackiert.

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