Berlin-Neukölln steht für Armut, Drogenhandel, Integrationsprobleme. Ein heißer sozialer Brennpunkt. Abkühlung finden die Menschen im Columbiabad. Doch die Probleme bleiben nicht vor der Tür.
Auf rund 85.000 Quadratmetern treffen bis zu 6.000 Badegäste aufeinander mit ihren unterschiedlichen Vorstellungen von einem gelungenen Sommertag: muslimische Frauen, die komplett verschleiert baden gehen, eine bibeltreue Brasilianerin, die am Eingang Popcorn verkauft, Ur-Neuköllner Stammgäste, die schon seit 50 Jahren hierher kommen oder jugendliche Halbstarke, die mit männlichem Imponiergehabe Grenzen austesten.