Per Facebook zum „Islamischen Staat“

Terrorverdächtiger im Saarland

Wie gut vernetzt mögliche Attentäter in Deutschland mit Anführern des „IS“ sind, zeigt der Fall des inzwischen festgenommenen Syrers Hasan A. In Saarbrücken soll der Asylbewerber Anschläge geplant haben.

Rekrutiert wurde der 38-Jährige, der seit zwei Jahren in Deutschland lebt, offenbar nur wenige Wochen vor seiner Festnahme am 31. Dezember 2016 über Soziale Medien. Danach hielt er über Chat-Programme Kontakt zu einem IS-Hintermann in Rakka und forderte angeblich 180.000 Euro zur Finanzierung von Anschlägen. Dabei sollten mit Sprengstoff präparierte und als Streifenwagen umlackierte Fahrzeuge in fünf Städten eingesetzt werden. Roman Lehberger und Jörg Diehl sind ebenfalls an die Handynummer des „IS"-Rekrutierers gelangt und haben ihn per Messenger-App kontaktiert.

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