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Wie gerecht kann Justiz sein?

Ein Mann wird unschuldig zum Tode verurteilt, eine zweifache Mörderin wird dagegen zwischenzeitlich freigesprochen. Wenn klare Beweise fehlen, müssen Richter und Beklagte mit dem Risiko von Fehlurteilen leben.
Der Kachelmann-Prozess ist zu einem Medienspektakel geworden. Er endet mit einem "Freispruch zweiter Klasse". Was bleibt, ist ein fader Beigeschmack für alle Beteiligten und die Gewissheit, dass entweder Kachelmann oder seinem mutmaßlichen oder vermeintlichen Opfer großes Unrecht geschehen ist. Noch dramatischer sind Fehlurteile, wenn es um Mord geht wie im Fall Monika Weimar oder bei Anthony Porter in den USA, der aufgrund von schlampiger Polizeiarbeit zum Tode verurteilt worden ist.
3 Min.
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