Wie die EU Afrika in die Armut treibt

Vergiftete Geschenke

In Afrika, wo 85 Prozent der Bevölkerung von Landwirtschaft und Viehzucht leben, können lokale Milchproduzenten ihre Milch nicht mehr verkaufen. Der Grund liegt in der Subventionspolitik der EU.
Wer im Senegal einkauft, findet auf den Märkten kaum einheimisches Obst und Gemüse: Die Tomaten kommen aus Italien, die Kartoffeln und Zwiebeln aus Holland. In den Geschäften ist es ähnlich: Dort steht Trockenmilch, importiert aus Europa, weil sie erheblich billiger ist.
Auch die Fischer Afrikas leiden. Einst fuhren sie hinaus aufs Meer und kamen zurück mit reicher Beute: Doch heute gibt es kaum noch etwas zu fangen. Die Gewässer vor Mauretanien und dem Senegal sind leergefischt. SPIEGEL TV Special über einen Teufelskreis, der seinen Ursprung in der europäischen Subventionspraxis hat.
89 Min.
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