Eine haarige Idee

Roadkill: Mode aus Unfalltieren

Die Rohstoffe für ihre Schal-, Mützen und Handschuhkreationen sammelt Pamela Paquin am Straßenrand. Die US-Designerin verarbeitet die Felle toter Tiere zu modischen Accessoires. Eklig? Schick? Unethisch?
Pamela Paquin verwendet Roadkill - oder "Unfall-Fell", wie sie es nennt, um Stulpen, Mützen, Geldbörsen und vieles mehr daraus herzustellen. Hört sie von einem toten Tier am Straßenrand, fährt sie dorthin, häutet das Tier an Ort und Stelle und lässt den Kadaver zurück - als Nahrung für Tiere. Ekelig findet sie ihren Job überhaupt nicht. Ihr Ziel: Sie will die Pelzindustrie revolutionieren. Als Eigentümerin von Petite Mort Furs sagt Paquin, sie zeige der Modebranche, dass es nicht nötig sei, Tiere in großen Pelzfarmen zu schlachten. Mal häutet sie in dreckiger Latzhose einen überfahrenen Hasen, mal ist sie in High heels beim Fotoshooting der Pelzkollektion dabei - und schlägt so, mit Sympathie und Bodenständigkeit, den Bogen zwischen verstümmelten Tierkadavern und glamouröser Modewelt. Eine Reportage von Oliver Sallet.

Links

Navigation

Suche


Kanal abonnieren


Du erhälst Benachrichtigungen, wenn neue Videos in diesem Kanal veröffentlicht werden.


Wirklich löschen?



Möchtest Du diese Webseite jetzt auf diesem Gerät installieren?