SPIEGEL TV vor 20 Jahren

Waffennarren in den USA

Das Recht auf die eigene Waffe steht in der amerikanischen Verfassung. Es stammt aus jener Zeit, als die staatliche Gewalt zumeist weitab vom Schuss war, wenn im wilden Westen der gemeine Bandit dem braven Siedler auf die Pelle rückte.
Ende 1999 horteten die Amerikaner schätzungsweise 200 Millionen Schusswaffen, mehr als US-Armee und Polizei zusammen besaßen. Und folgerichtig kamen jedes Jahr in den USA etwa 15.000 Menschen durch Schüsse aus Revolvern, Pistolen oder Gewehren ums Leben. Alle Versuche, den Privatbesitz von Waffen streng zu reglementieren, scheiterten am Widerstand der Waffenlobby. Ein Beitrag aus dem SPIEGEL TV Magazin.

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