Wenn Armut bestraft wird

Orbán gegen Obdachlose

In Ungarn gibt es etwa 30.000 Obdachlose, 10.000 von ihnen leben in Budapest. Seit Oktober 2018 gibt es in Ungarn ein Gesetz, das den „gewöhnlichen“ Aufenthalt im öffentlichen Raum verbietet. Das heißt, auf der Straße zu leben, steht seitdem unter Strafe.
Ungarns Regierung hat Ende 2018 das Leben auf der Straße unter Strafe gestellt. Offizielle Begründung: Man wolle den Obdachlosen helfen. Doch laut Nichtregierungsorganisationen gibt es nur 11.000 Plätze in Notunterkünften - viel zu wenig für 30.000 Obdachlose. Ágnes Kalota ist Anwältin in Budapest. Sie engagiert sich für Obdachlose und vertritt sie unentgeltlich vor Gericht. Eine ARTE Re:-Reportage von Katrin Molnár und Paul Tutsek.

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