Die fatalen Fehleinschätzungen des Staatsanwalts

Arndt Koeppen zum NSU

Am 26. Januar 1998 tauchten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe in den Untergrund ab. Wenige Wochen später gibt der damalige Leiter der Staatsanwaltschaft Gera, Arndt Koeppen SPIEGEL TV ein Interview.
Ende Januar hatte die Polizei in einer Garage in Jena, die von Zschäpe angemietet worden war, eine Werkstatt zum Bau von Rohrbomben entdeckt. "Ich glaube nicht, dass man von einer schlagkräftigen Organisation, die geplant, gezielt, strategisch gewissermaßen, solche Dinge ins Werk setzen wird, in Zukunft wird reden müssen", so Staatsanwalt Arndt Koeppen damals, und: "Früher oder später werden wir die Herren begrüßen können bei uns – und die Dame. Da sehe ich nicht das Problem.“ Zur offiziellen Vorstellung des Abschlussberichts des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses stellt SPIEGEL TV die betreffende Passage des Interviews komplett online. Ein Zeitdokument, exemplarisch für die Beurteilung rechtsextremistischer Gewalt durch die deutschen Strafverfolgungsbehörden in den 90er Jahren.
1998
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14 Min.
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SPIEGEL TV

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