Der unentdeckte Aufstieg des Maik Bunzel

Neonazi in Richterrobe

Mehr als ein Jahr lang hat Maik Bunzel am Amtsgericht Lichtenfels Recht gesprochen: Ein Mann, der sich von Veteranen der Waffen SS schulen ließ und früher Frontmann der Neonazi-Band "Hassgesang" war.
Der brandenburgische Verfassungsschutz hatte Bunzel seit 2003 beobachtet und ihn regelmäßig im Jahresbericht erwähnt. Der Journalist und Szene-Kenner Thomas Kuban kennt die Band "Hassgesang" als äußerst extreme Vertreter des Rechtsrock-Genres: "Eine der Menschen verachtendsten deutschen Neonazi-Bands." Umso erstaunlicher, dass Bunzels Gesinnung erst durch polizeiliche Ermittlungen aufgeflogen ist, die er selbst angestoßen hat. Ein Beitrag von Andreas Lünser.
4 Min.
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