Verschärftes Asylgesetz zwischen Theorie und Praxis

Abschiebung im Schnellverfahren?

Wer nicht bleiben darf, soll schneller gehen: So sieht es das 2015 beschlossene verschärfte Asylgesetz vor. Praktisch werden aus schnelleren Abschiebungen jedoch schon jetzt Asylklagen in der Endlosschleife.
Die Flüchtlingskrise macht es möglich: Ab dem 1. November 2015 tritt in Deutschland ein äußerst zügig ausgearbeitetes und verschärftes Gesetzespaket zum Asylrecht in Kraft. Die Bundesregierung will damit den Anreiz für sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge verringern und Menschen aus sicheren Herkunftsländern auf dem Westbalkan schneller wieder loswerden. Soweit die Theorie. In der Praxis hat jedoch jeder das Recht zu klagen – auch Asylbewerber. Und so werden aus schnell abgelehnten Asylanträgen bergeweise Asylklagen, die den Klagenden mehr Zeit und die zuständigen Behörden an den Rande des Kollapses bringen. SPIEGEL-TV-Autorin Anja Kindler über den ganz normalen Verfahrenswahnnsinn an deutschen Verwaltungsgerichten.

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