Die tödliche Attacke eines U-Bahn-Schubsers

Aus dem Leben gestoßen

Ende Januar 2016 wird Hamin E. aus einer Hamburger Psychiatrie entlassen. Einen Tag später stößt er in Berlin eine Abiturientin scheinbar grundlos vor einen fahrenden Zug. Amanda K. stirbt noch auf den Gleisen.
Hamin E. ist bei den Behörden kein unbeschriebenes Blatt. Mit 14 sticht der Deutsch-Iraner einen Mann nieder und verletzt ihn lebensgefährlich. 2002 wird er dafür zu einer Jugendhaftstrafe verurteilt. Schon damals attestiert ihm ein Psychologe eine Schizophrenie und aggressive Impulsausbrüche. Danach folgen weitere Straftaten. Doch Hamin E. wird immer wieder als schuldunfähig eingestuft, in die Psychiatrie eingewiesen und später als nicht selbst- und fremdgefährdend entlassen – insgesamt 13 Mal. Eine schwere Fehleinschätzung, die Amanda K. das Leben kostete. Ein Film von Gudrun Altrogge.

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